PRÄSENTATION

Präsentation
"Stolpersteine in Wandsbek - Erinnerungen an verfolgte Nachbarn
"

Recherchen, Konzept und Texte: (c) Astrid Louven 2005
Grafische Gestaltung: Eva Maria von Nerling




Frontbild der Präsentation


Anlässlich einer Gedenkstunde des Bezirksamtes Wandsbek zum 60. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde diese Präsentation am 27.1.2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.





Stolpersteine in Wandsbek –

Erinnerungen an verfolgte Nachbarn

Mit diesem Titel haben wir eine Präsentation und einen Flyer überschrieben.
Beide Publikationen sind im Auftrag der Bezirksversammlung Wandsbek entstanden.
In der etwa 40 Seiten umfassenden Präsentation werden die Lebenswege von 15 Personen aufgezeichnet, die im Nationalsozialismus in Wandsbek lebten (bezogen auf das Gebiet des heutigen Bezirks Wandsbek) und die als rassisch oder politisch Verfolgte in die Todeslager deportiert und dort ermordet wurden:

Gustav Delle, SPD-Politiker und Zweiter Bürgermeister in Wandsbek

Dr. Alwin Gerson, Distriktsarzt in Wohldorf-Ohlstedt

Lina Kümmermann, Textileinzelhändlerin in Wandsbek und deren Töchter

Ilse Grube, geb. Kümmermann

Mary Pünjer, geb. Kümmermann

Albert Herzberg, Handlungsgehilfe in Wandsbek und dessen Bruder

Sally Herzberg, Schlachter in Wandsbek und Hamburg

Prof. Dr. Julius Pohl, Medizinalrat, Tabakforscher in Wandsbek (verstorben in Hamburg, nicht deportiert) und dessen Tochter Hedwig Pohl

Louis Levisohn, Tapezier und Dekorateur in Wandsbek und dessen Ehefrau Helene Levisohn, geb. Freudenberg und deren Sohn

Bernhard Levisohn, Tapezier und Dekorateur in Wandsbek und dessen Ehefrau

Käthe Levisohn, geb. Mayer

Adele Leidersdorf, geb. Heymann, Rahlstedt und deren Sohn

Heinz Leidersdorf, Mitglied der Trotzki-Gruppe Hamburg, Studienreferendar, wohnhaft in Rahlstedt und Hamburg



Die Präsentation wird durch historische Dokumente und Fotos illustriert, darunter auch einige Familienfotos, und mit Ansichten heutiger Schauplätze ergänzt.

Recherchen, Konzept und Texte: (c) Astrid Louven 2005
Grafische Gestaltung: Eva Maria von Nerling