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Aktuelles vom Projekt Stolpersteine in Hamburg Seit April 2012 sind die gesamten über 4000 in Hamburg verlegten Stolpersteine auf einem Stadtplan mit ihren Verlegeorten und Biografietexten online gestellt. http://www.stolpersteine-online.com
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Am 7.4.2010 erhielten die AutorInnen und ForscherInnen, die Biografien zu den NS-Verfolgten Hamburgs erforscht bzw. veröffentlicht haben, vom Verein für Hamburgische Geschichte die Lappenberg-Medaille. Sie wird für "herausragende Verdienste" rund um die hamburgische Geschichte verliehen. Allerdings blieben die etwa 30 Geehrten während der Veranstaltung namenlos. Sie werden auch in der später ausgestellten Urkunde nicht namentlich erwähnt, siehe Abbildung rechts. http://www.vfhg.de
Eine Ausnahme gibt es allerdings: die Selbst-Erwähnung, siehe Foto rechts unten.
Bisher sind elf Publikationen zu Stolpersteinen in Hamburger Stadtteilen erschienen: "Stolpersteine in Hamburg-Rothenburgsort - Biographische Spurensuche" von Hildegard Thevs, Hamburg 2011
"Stolpersteine in den Hamburger Stadtteilen Billstedt - Horn - Borgfelde - Biographische Spurensuche", Hamburg 2011
"Stolpersteine in Hamburg-Eppendorf und Hamburg-Hoheluft - Biographische Spurensuche"von Maria Koser/Sabine Brunotte, Hamburg 2011
"Stolpersteine in Hamburg-Barmbek und Hamburg-Uhlenhorst - Biographische Spurensuche" von Carmen Smiatacz, Hamburg 2010
"Stolpersteine in der Hamburger Isestraße - Biographische Spurensuche" von Christa Fladhammer und Maike Grünwaldt, Hamburg 2010
"Stolpersteine in Hamburg-St. Georg - Biographische Spurensuche" von Benedikt Behrens, Hamburg 2009
"Stolpersteine in Hamburg-St. Pauli - Biographische Spurensuche" von Christine Jungblut/Gunhild Ohl-Hinz, Hamburg 2009
"Stolpersteine in Hamburg-Winterhude - Biographische Spurensuche" von Ulrike Sparr, Hamburg 2008
"Stolpersteine in Hamburg-Wandsbek mit den Walddörfern - Biographische Spurensuche" von Astrid Louven/Ursula Pietsch, Hamburg 2008 hier online einzusehen: Stolpersteine in Wandsbek mit den Walddörfern
"Stolpersteine in Hamburg-Altona - Biographische Spurensuche" von Birgit Gewehr, Hamburg 2008.
"Stolpersteine in Hamburg-Hamm - Biographische Spurensuche" von Hildegard Thevs, Hamburg 2008
"Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1933-1945 - Geschichte. Zeugnis. Erinnerung" von Beate Meyer (2006) mit Stolperstein-Biografien des Grindelviertels.
Die 11 Publikationen können über die http://www.landeszentrale politische bildung hamburg Infoladen, Dammtorwall 1, bezogen werden. Die Biographien sind online gestellt unter http://www.stolpersteine-hamburg.de
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Sie möchten Biografie-Preisträger werden? Laden Sie diese Urkunde herunter, drucken Sie sie als Farbkopie auf festem Glanzpapier aus. Fertig!
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Die Lappenberg-Medaille. Hier mit der namenlos geehrten Wandsbek-Forscherin Astrid Louven.
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Der 3000. Stolperstein ist am 22. April 2010 in Hamburg vor der Universität, Edmund-Siemers-Allee 1, verlegt worden. Insgesamt erinnern dort jetzt 10 Stolpersteine an ehemalige Hochschullehrer, die wegen ihrer jüdischen Herkunft oder aus politischen Gründen verfolgt wurden: Dr. Ernst Delbanco Hedwig Klein Prof. Agathe Lasch Prof. Gerhard Lassar Dr. Martha Muchow Prof. Dr. Kurt Perels Hans Conrad Leipelt Reinhold Meyer Margarethe Rothe Friedrich Geussenhainer
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Stolpersteine in Wandsbek: Hier finden Sie Informationen über das Projekt, über Namen und Adressen, über die Möglichkeit, Patenschaften zu übernehmen. Sie können sich auch über eine Präsentation und einen Flyer informieren mit dem Titel "Stolpersteine in Wandsbek - Erinnerungen an verfolgte Nachbarn".
s. Namenliste Stolpersteine in Wandsbek
Zu 54 deportierten WandsbekerInnen habe ich Biografien verfasst, die auf dieser Site unter Publikationen nachzulesen sind. Das gedruckte Buch Stolpersteine in Hamburg-Wandsbek mit den Walddörfern können Sie über die Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg beziehen.
Unter http://www.stolpersteine-hamburg.de finden Sie Informationen über das Projekt, Hinweise, wie Sie sich für eine Patenschaft anmelden können sowie ein Verzeichnis der bisher auf Hamburger Gebiet verlegten Stolpersteine. Ferner finden Sie dort Termine der nächsten Verlegungen.
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Gunter Demnig verlegt die Stolpersteine für die Familie Beith
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Die Recherchen für das Gedenkprojekt Stolpersteine für ehemals in Wandsbek wohnhafte und deportierte jüdische NS-Opfer habe ich Ende 2003 vorläufig abgeschlossen. Nun werden Paten gesucht für etwa 90 Stolpersteine, zu verlegen auf Wandsbeker oder Hamburger Gehwegen. Stolpersteine: Manche blinken in der Sonne, manche haben ein witterungsbedingt dumpfes Aussehen, doch allen gemeinsam ist, dass sie vielfältige Gefühlsreaktionen hervorrufen können.
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Erinnerung an verfolgte Nachbarn
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Es sind die Worte "Hier wohnte", gefolgt von den Namen und Schicksalsdaten der deportierten NS-Opfer, die einige Passanten innerlich stolpern und auf einem Gehweg innehalten lassen, während sich andere auf etwas gestoßen fühlen könnten, was sie lieber ignorieren würden. Sich den 10 mal 10 Zentimeter großen Messingtafeln mit der vom Künstler Gunter Demnig eingestanzten Schrift zu entziehen, dürfte umso schwerer fallen, je mehr Stolpersteine existieren. Die Plaketten werden plan vor den Häusern im öffentlichen Straßenraum auf Dauer verlegt.
Sie können das Gedenken in unsere unmittelbare Lebensmitte rücken, ebenso den Blick auf ein vertrautes Umfeld und das Bewusst-Sein der Anwohner verändern: Aus unserer Straße, unserem Haus wurde jemand deportiert, vielleicht sogar aus meiner Wohnung...? Stolpersteine werden über Patenschaften finanziert. Paten können Privatpersonen werden, aber auch Vereine, Schulen, Schulklassen, Städte, Stadtteile, Parteien, Stiftungen, Firmen etc.
Die Patenschaft für einen Namen kostet 95 Euro inklusive aller Vor- und Verlegearbeiten. Mit dem Verlegen gehen die Steine als Schenkung in den Besitz der Stadt bzw. der Gemeinde über. Die Hamburger Initiative für Stolpersteine in Hamburg wurde von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg mit dem Max-Brauer-Preis 2004 geehrt.
Mittlerweile erinnern 4000 Stolpersteine an ehemals in Hamburg verfolgte NS-Opfer.
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